Wir brauchen mehr Bäume!

Wir brauchen mehr Bäume! Es wird viel bebaut momentan in Monheim, da sollte man etwas als Ausgleich für das Klima tun - und neue Bäume / Sträucher anpflanzen, wo es geht

Umwelt und Nachhaltigkeit

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Kommentar der Stadtverwaltung

17.10.2020

Zeitraum der Diskussion:

7. Februar bis 7. April 2020

 

Abgeschlossene Diskussion:

Hier können Sie die Einführung zur Diskussion einsehen.

Hier können Sie die Diskussion im Gesamtverlauf nachlesen.

Ergebnis

17. September 2021

Zahlreiche Interessierte haben hier auf der Mitteilen-Plattform zum Thema Bäume diskutiert. Jetzt haben die Monheimerinnen und Monheimer die Möglichkeit, selbst ganz konkret etwas dafür zu tun. Mit Spenden können sie die Aufforstung von 250 Hektar Regenwald in Kolumbien unterstützen. Im Gegenzug belohnt die Stadt die Spenden mit Baumpflanzungen im Stadtgebiet. Alle Infos dazu gibt es hier.

 

18. Dezember 2020

Der Winter als Ruhezeit der Natur ist der optimale Zeitpunkt für neue Anpflanzungen. Die Stadt fördert die Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und Hecken auf privaten Grundstücken mit Prämien für die Anschaffung und Pflege. Weitere Informationen hierzu und zu der entsprechenden Förderrichtlinie lesen Sie hier im städtischen Newsletter und hier auf der städtischen Webseite.

 

30. April 2020

Der Stadtverwaltung ist die Bedeutung von Bäumen und Grün für den Menschen, die Natur und das urbane Leben sehr wohl bewusst. Die zuständige Fachabteilung achtet stets auf den Erhalt des Bestandgrüns und die Schaffung neuer zusätzlicher Grünflächen. Dabei wird immer auch mitgedacht, dass Pflanzungen neuer Bäume zukunftsfähig sein müssen.

Im Rahmen der aktuellen Frühjahrsbepflanzung werden 30 Bäume, elf Sträucher sowie 697 Stauden und Bodendecker an verschiedenen Orten im Stadtgebiet gepflanzt. Bei der Auswahl der Pflanzen wurde darauf geachtet, dass sie jeweils optimal auf den Standort abgestimmt sowie bienen- und insektenfreundlich sind. An der Eisenstädter Straße sollen beispielsweise Lavendel, Salbei, Tantau Rose und Bienenweide Apricot gepflanzt werden. An der Bleer Straße am neuen Kreisel werden zwölf Blumeneschen eingesetzt und an der Oranienburger Straße am Parkplatz der neuen Feuerwache drei Felsenbirnen. In der Nähe des Wasserspielplatzes, an dem drei Pappeln gefällt werden mussten, wurden bereits zwei Säulenkirschen gepflanzt. Die Stadtverwaltung plant dort zudem eine Blumenwiese mit Lilien. Im Herbst sollen dann acht bis zehn neue Bäume sowie mehrere bienen- und insektenfreundliche Sträucher und Stauden folgen.

Grundsätzlich werden Standorte auch daraufhin geprüft, ob sie sich zur Anpflanzung von Obstbäumen eignen, wie sie in der Diskussion vorgeschlagen wurden. Diese Bäume benötigen allerdings ganz spezifische Gegebenheiten und eine spezielle Pflege, sodass nicht jeder Ort für einen Obstbaum infrage kommt.

Gleichzeitig ist zu beachten, dass bei Planungen meist viele verschiedene berechtigte Ansprüche und Sichtweisen einbezogen werden müssen: Man braucht beispielsweise Platz für Verkehrsflächen, Leitungen müssen verlegt werden, es gelten Sicherheitsabstände, Sichtbeziehungen sollen erhalten bleiben usw. Zudem erfordert die Nachfrage nach neuem Wohnraum auch, dass Freiflächen im inneren Stadtgebiet für Bebauung genutzt werden. Der Vorschlag, für jede Fällung zehn neue Bäume zu pflanzen, ist nicht umsetzbar. Selbstverständlich gibt es aber für jede Fällung Ausgleichspflanzungen. Im Herbst sollen beispielsweise 80 neue Bäume eingesetzt werden. Bäume im Zuge von Bauprojekten zu erhalten ist schwierig, da häufig eine komplette Neuplanung erforderlich ist. Die Erfahrung zeigt zudem, dass Bäume in Baustellenbereichen die Bauphase oft nicht unbeschadet überstehen. Versucht wird es trotzdem, zum Beispiel im geplanten Geschwister-Scholl-Quartier und beim Umbau im Bereich des Monheimer Tores.

Begrünungen und Versiegelungen im Zusammenhang mit Gebäuden (beispielsweise Dachbegrünungen oder Gartenbereiche)  werden mittlerweile verstärkt in den Bebauungsplänen geregelt. Bei Neubauten müssen die jeweiligen Regelungen eingehalten und nachgewiesen werden. Zusätzlich hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein die Stadtverwaltung aufgefordert, eine Förderung für private Baum- und Strauchpflanzen zu erarbeiten. Im Dezember 2019 hat der Rat beschlossen, hierfür 50.000 Euro im Haushalt 2020 bereitzustellen. Damit sollen Bürgerinnen und Bürgern einen attraktiven Anreiz erhalten, ihre privaten Grundstücke ökologisch einzurichten oder aufzuwerten. Dies kann insbesondere dem Trend, Gärten und Vorgärten zu versiegeln, entgegenwirken und dem Stadtklima zugutekommen. Die Vorlage dazu finden Sie hier.

Die Stadtverwaltung setzt darüber hinaus viel Energie in nachhaltige, zukunftsfähige Baumpflanzungen. So werden Baumstandorte mit unterirdischen Wurzelkammersystemen ausgestattet. Diese trennen ganz bewusst den Bereich für die Baumwurzeln und den umgebenden Straßenkörper voneinander. Das soll helfen, unter anderem Wurzelaufwürfe im Gehweg zu vermeiden, und so die in der Diskussion angesprochenen zukünftigen Unterhaltungskosten zu verringern.

 

Herzlichen Dank insbesondere für die Vorschläge mit konkretem Ortsbezug. Nachfolgend gibt die Grünflächenverwaltung dazu einzelne Rückmeldungen:

Lindenplatz: Die Fläche ist privat. In der Fällgenehmigung waren Ausgleichspflanzungen gefordert, die allerdings eingegangen sind. Der Ersatz wird erneut eingefordert.

Lottenstraße: Die Fällungen liegen ca. zwei Jahre zurück und werden künftig durch Neupflanzungen ersetzt. Diese werden im Zuge des Straßenbaus nach Fertigstellung der Lottenschule eingepflanzt.

Opladener Straße: In dem Bereich vom Berliner Ring bis zur Eisenbahnbrücke wird es aufgrund des Straßenumbaus nur vereinzelt neue Bäume geben. Dafür ist geplant, den Bereich zwischen dem Wald und der A59 beidseitig mit neuen Bäumen zu bepflanzen. Die Planungen sehen mehr Neupflanzungen als gerodete Bäume vor.

Bypass/Berliner Ring: Für diesen Standort wird derzeit geprüft, ob eine Bepflanzung mit Obstbäumen möglich ist.

Parkplatz Umspannwerk: Hier sind aufgrund der Stromleitungen keine Pflanzungen möglich. Es ist aber bereits angedacht, die Leitungen in die Erde zu verlegen. In diesem Falle können dort auch Bäume gepflanzt werden.

Musikschule/OHG: Künftig wird hier das neue Schulzentrum entstehen. Auch schattenspendende Bäume werden dabei mit eingeplant und im Zuge des Umbaus gepflanzt.

Poststraße: Hier wird im Herbst die Mehlbeere samt Unterpflanzung nachgepflanzt.

Deichstraße/Klappertorstraße: Es handelt sich um eine private Fläche, auf die die Stadtverwaltung keinen Einfluss hat.

Rheinuferstraße: Zwecks Ertüchtigung der Hochwasserschutzeinrichtungen soll der Bereich großflächig umgebaut werden. Pflanzungen vorab sind daher derzeit nicht zukunftsfähig, werden aber nach der Maßnahme mit eingeplant.

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