Beleuchtung der Outdoor-Sport- und Spieleparks

In Monheim haben wir viele tolle Angebote, um draußen Sport zu treiben. So sind zum Beispiel am Rheinspielplatz der Skaterpark und der Basketballkorb und an der Bürgerwiese das Fußball- und Volleyballfeld sowie die Fitnessgeräte vorhanden. Was fehlt ist leider eine Beleuchtung der Bewegungsstätten.

In der aktuellen Pandemie hat die Bedeutung von Bewegung im Freien zugenommen. Ohne Licht ist dies an den genannten Plätzen aber gerade in der dunklen Jahreszeit nur sehr eingeschränkt möglich.

Damit dieses Sport und Spielangebot auch in der Dunkelheit ganztägig genutzt werden kann, schlage ich das Anbringen von bewegungs- und zeitabhängiger Beleuchtung vor.

Um den Ruheschutz einzuhalten, sollte ein Zeitlimit bei der Beleuchtung eingestellt werden. Zudem wäre im Sinne des Klimaschutzes auch eine bedarfsabhängige Beleuchtung mittels Bewegungssensoren denkbar.

Sport und Freizeit

Diese Idee wurde geprüft!

54 von 50 Unterstützenden Verbleibende Zeit: 8 Tage

Diese Idee wurde bereits von der Stadtverwaltung geprüft und braucht keine weitere Unterstützung.

Neuigkeiten des Autors/der Autorin

Die Autorin/ der Autor der Idee hat bislang keine Neuigkeiten zu dieser Idee hinzugefügt.

Kommentar der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung hat bisher keine Antwort zu dieser Idee hinzugefügt.

Ergebnis

14. Oktober 2021

Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Eine Beleuchtung der Sport- und Spielangebote der Stadt Monheim am Rhein wird jedoch aus mehreren Gründen nicht umgesetzt. Zum einen würde die Beleuchtung die Nutzungszeiten erweitern. Diese sind durch die Ordnungsbehördliche Verordnung bis zum Einbruch der Dunkelheit, längstens aber bis 20 Uhr festgesetzt. Eine Ausweitung hätte einerseits zur Folge, dass sich die Nutzenden länger an den Plätzen aufhalten würden, was eine Lärmbelästigung der Anwohnenden mit sich brächte. Gleichzeitig würde dies die Gefahr erhöhen, dass Jugendliche die Spielplatzflächen missbräuchlich zum Trinken und Rauchen nutzen. Dies würde eine erhöhte Verschmutzung und Vandalismusgefahr erzeugen.

Zusätzlich bewirkt Beleuchtung auch immer eine Lichtverschmutzung, die, wenn möglich, zu vermeiden ist. Grundsätzlich besteht in Außenbereichen keine Beleuchtungspflicht. Die Stadt Monheim am Rhein verzichtet in Freiräumen und Naturlandschaften bewusst auf eine Beleuchtung. Pflanzen und Tiere könnten nicht nur durch die zusätzlichen Lichtquellen, sondern auch durch die damit einhergehende Nutzung belastet werden. Die Spielflächen der Stadt Monheim am Rhein sind ein Angebot zur temporären, also zeitlich begrenzten Nutzung. Die Abend- und Nachtstunden zählen nicht dazu.

Aktuellste Unterstützungen

Anonymer Nutzer

vor 64 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

Ich sie als äußerst sinnvoll und lange überfällig erachte. Ich würde mich freuen, wenn auch die Wege zu den Sportstätten ausreichend beleuchtet sind. Im Sinne der Sicherheit, sowohl für die Schrit...

Ingrid Hüsgen

vor 65 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

diese Sportangebote in der dunklen Jahreszeit nicht genutzt werden können, z. B. von Schülern, die i. d. Regel bis in den (späten) Nachmittag Unterricht haben, von vielen Arbeitnehmern, die erst i...

Daniel Groenke

vor 65 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

die Nutzung der Sportplätze auch in der dunklen Jahreszeit überaus sinnvoll und attraktiv wäre.

Svenja Hein

vor 67 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

ich es sinnvoll und eine Bereicherung finde, auch im Dunkeln - vor allem in den Wintermonaten, in denen es schon sehr früh bzw. lange dunkel ist, auf den Sportanlagen in Sicherheit Sport treiben zu...

Die komplette Liste der Unterstützenden einsehen

Kommentare (1)

Kommentare können Sie nur abgeben, wenn Sie angemeldet sind.

Martin

ID: 25 15.10.2021 08:15

Liebe Stadt Monheim,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Offen gestanden finde ich diese recht enttäuschend. Mir scheint hier wurde eine pauschale Antwort gegeben ohne sich tiefer mit dem Vorschlag zu beschäftigen. Ich möchte dazu gerne Stellung nehmen.

Meines Erachtens wurde hier eine Chance verpasst und bewusst abgelehnt, die Stadt attraktiver, gesünder und sportlich reizvoller zu machen. Auch scheint der Antwort ein pessimistisches und negatives Menschenbild zugrunde zu liegen.

Ein erhöhtes Risiko, „dass Jugendliche die Spielplatzflächen missbräuchlich zum Trinken und Rauchen nutzen“ hat a) nicht wirklich etwas mit dem Vorschlag zu tun, denn es ging nicht um Spielplätze, sondern Sportbereiche, wie das Basketballfeld, den Fußballbereich oder die Klimmzugstangen. B). Wird in der Stadt auch nicht auf Kunstwerke verzichtet, weil die ja zerstört und einen Anreiz für Vandalismus geben könnten. Hier wird scheinbar mit zweierlei Maß gemessen. C). Hat sich noch nie Veränderung ergeben, weil dadurch etwas schlecht werden könnte.

Natürlich besteht das Risiko der Verunstaltung (übrigens ganz unabhängig von einer Lichtquelle), aber genauso besteht die Chance, dass Jugendliche auch abends nach Schule und Hausaufgaben noch aktive, sportliche Zeit mit ihren Freunden verbringen können (von Arbeitnehmern mal ganz abgesehen). Selbst wenn dies nur bis 20h möglich ist, sind das in der dunklen Jahreszeit noch drei Stunden mehr an Gesundheit, Bewegung und Kommunikation, die im Zweifel nicht vor der Konsole, dem Handy oder Fernseher verbracht werden.

Ich würde Sie bitten den Slogan der Stadt Monheim als Hauptstadt der Kinder, die „optimale Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche“ schafft und „diese bei einem gesunden Aufwachsen bestmöglich“ unterstützt, ernst zu nehmen. Kinder und Jugendlichen haben durch die Einschränkungen durch die Covid-Pandemie weitere Möglichkeiten zur Bewegung verloren, was zu gravierenden physischen und psychischen Folgen wie einem Anstieg des Übergewichtes oder vermehrter Depression geführt hat (https://www.tagesschau.de/inland/adipositas-kinder-101.html). Eine Ausweitung der sportlichen Möglichkeit könnte dazu beitragen diesen Trend umzukehren.

Ich verstehe, dass eine Nutzung nur bis 20h aus Gründen des Lärm- und Umweltschutzes Sinn ergibt. Daher war im Vorschlag ja auch angegeben, dass eine Zeitschaltuhr installiert wird. Darauf wurde leider mit keinem Gedanken eingegangen. Und ehrlicherweise muss man auch das Argument der Anwohnerlärmbelästigung nochmal in den Kontext stellen: An der Bürgerwiese in Monheim gibt es keine Anwohner, die durch sporttreibende Menschen belästigt werden könnten. Auch vom Basketballplatz am Rhein und dem Skaterpark ist es doch ein ganz schönes Stück bis zum nächsten Anwohner.

Auch das Argument, dass keine Beleuchtungspflicht besteht, ist nachzuvollziehen. Gleichzeitig ist jedoch kritisch zu hinterfragen, inwieweit eine, durch Bewegung oder anderweitige bewusste Aktivität ausgelöste, intelligente Lichtquelle, stetige Lichtverschmutzung besteht. Ich frage mich, was die Natur stärker belastet, eine dauerhafte, bedarfslose Beleuchtung aller Straßen und Wege, wie sie in Monheim nahezu vollständig vorliegt, oder eine temporäre, anlassbezogene Beleuchtung.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie noch einmal über den Vorschlag diskutieren könnten oder an den Rat zur Diskussion weiterleiten würden.

Vielen Dank

Mit besten Grüßen

Martin Hochheim

Weitere Ideen