Wertstoffhof nur für Monheimer Steuerzahler

Lange Rückstaus vor dem Wertstoffhof, ein Bild das alle Monheimer aus den letzten Wochen und Monaten sehr präsent vor Augen haben. Was dabei auffällt ist, dass vermehrt Autos dabei sind, die allein vom Kennzeichen her nicht zu Monheim gehören. Natürlich wird der ein oder andere Dienstwagen dabei sein, aber wir wissen alle, dass der Wertstoffhof ein beliebter Platz für Bewohner aus anderen Städten geworden ist. Es sind also nicht nur die Staus die uns stören, es ist auch die Tatsache, dass wir die Müllentsorgung der anderen Städte subventionieren. Von daher würde ich vorschlagen, dass entweder der Personalausweis manuell kontrolliert wird oder aber der Monheimpass über ein Lesegerät erst den Zugang zum Gelände ermöglicht. Das spart den Monheimer Bürgern lange Wartezeiten und der Stadt Kosten für die Entsorgung von Müll von nicht Monheimer Bürgern

Ich würde mich freuen, wenn wir das angehen würden

Umwelt und Nachhaltigkeit

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Neuigkeiten des Autors/der Autorin

Markus

05.06.2021

Vielen Dank an die vielen Unterstützer, aber noch brauchen wir ein paar Stimmen. Bitte fragt noch Freunde und Bekannte und bittet sie um Unterstützung. Den folgenden Link könnt ihr teilen:
https://mitteilen.monheim.de/monheim/de/ideaPtf/53738/single/287

Heute habe ich tatsächlich 40 Minuten gebraucht und nach wie vor wird nicht kontrolliert. Danke an alle für's Mitmachen

Kommentar der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung hat bisher keine Antwort zu dieser Idee hinzugefügt.

Ergebnis

17. Juni 2021

Vielen Dank für Ihre Beteiligung zu diesem Thema! Die Stadtverwaltung hält den Vorschlag für eine gute Idee und greift die von Ihnen gewünschten Kontrollen gerne auf.

Grundsätzlich darf der Wertstoffhof der Stadt Monheim am Rhein nur von Monheimerinnen und Monheimern genutzt werden. In der Praxis wird das aber offenbar immer wieder umgangen. Zufahrtskontrollen sollen hier Abhilfe schaffen.

Um die Zugangsberechtigung zu kontrollieren, wird eine technische Lösung über den Monheim-Pass angestrebt. Die Umsetzung wird allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen. Daher ist seit dem 15. Juni vorübergehend zusätzliches Aufsichtspersonal im Einsatz. Wer den Wertstoffhof befahren möchte, muss ab sofort den eigenen Personalausweis oder Monheim-Pass vorzeigen. Auch mit dem Wertstoffpass, der allen Monheimerinnen und Monheimern mit dem städtischen Abfallkalender zugestellt wurde, ist die Zufahrt möglich.

Die Zugangskontrollen erfolgen im öffentlichen Verkehrsraum, da in der Zufahrt zum Wertstoffhof keine Wendemöglichkeit besteht. An der Ausfahrt gibt es ebenfalls eine Kontrolle, da diese zulässigerweise von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden genutzt wird. Damit soll an dieser Stelle zudem verhindert werden, dass widerrechtlich Parkende aus dem Wendehammerbereich zu Fuß Zugang zum Hof suchen.

Durch die sinkenden Inzidenzen dürfen jetzt übrigens auch wieder mehr Menschen gleichzeitig auf den Wertstoffhof fahren. Auch das sollte die Verkehrssituation und die Wartezeiten spürbar verbessern.

Freundliche Grüße

Ihr Team der Bürgerschaftsbeteiligung

Aktuellste Unterstützungen

Anita Giersbach

vor 93 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

weil ich nicht einsehen kann, dass ortsfremde ihren Müll bei uns kostenlos abladen können.

Anonymer Nutzer

vor 94 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

es einfach so sein sollte!

Petry

vor 97 Tagen
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ich genau der gleichen Meinung bin.

Anonymer Nutzer

vor 98 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

Sie gut ist.

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Kommentare (2)

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Markus

ID: 21 07.06.2021 15:41

Hallo Harry,

Danke für den Kommentar und ja, vielleicht hast Du recht, es gibt sogar zusätzlich Geld für die Städte. Dann sollte es aber für die anderen Städte - aus denen viele Menschen ja zu uns kommen - auch möglich sein, dieses genau so umzusetzen. So vermeiden wir auch Mülltourismus - den will niemand -, lange Anfahrtswege für die Menschen und wir sparen uns zusätzliche Öffnungszeiten, die ja auch wieder mit weiteren Personalkosten verbunden wären.
Am Ende bleibe ich dabei: jede Stadt sollte das für die ansässigen Steuerzahler lösen.

Harry

ID: 20 07.06.2021 15:26

Zugegeben, eine nahe liegende Idee. Ich würde jedoch nicht ausschließen das es hier noch eine finanzielle Seite gibt. Nicht umsonst heißt es Wertstoffhof und mit den dort abgegebenen Wertstoffen lässt sich Geld erwirtschaften. Darüber hinaus werden bestimmte Abfälle jetzt schon nur gegen Gebühr entgegen genommen. Unterm Strich landet jeder eingebrachte Sperrmüll in der Verbrennung und muss nicht im Ausland zugekauft werden damit sich der Betrieb der Verbrennungsanlage rechnet. Da ist es ganz gut wenn auch ortsfremde Ihren Abfall dort abgeben können anstatt diesen sonst wo wild zu entsorgen. Vielleicht wäre daher es günstiger an den Öffnungszeiten zu drehen und es den Menschen allgemein einfacher zu machen Ihre Wertstoffe fachgerecht zu entsorgen.

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