Geburtshaus in Monheim

Ich fände es total schön, wenn es in Monheim ein Geburtshaus gäbe. Viele Frauen wünschen sich eine natürliche, eigenverantwortliche Geburt. In einem Geburtshaus werden Frauen während ihrer Schwangerschaft, bei der Geburt und danach von einer Hebamme begleitet. Leider ist es nicht immer leicht eine Hebamme zu bekommen und die nächsten Geburtshäuser sind etwas weiter entfernt in Düsseldorf oder Köln.

Kinder, Jugend und Familie

Diese Idee wurde geprüft!

77 von 50 Unterstützenden Verbleibende Zeit: 0 Minuten

Die Unterstützungsfrist ist abgelaufen

Der Unterstützungszeitraum für diese Idee ist leider bereits abgelaufen. Falls Sie jedoch eine eigene Idee einreichen möchten, können Sie das hier tun.

Erstellen Sie selbst eine Idee! Zurück zur Einzelsicht

Neuigkeiten des Autors/der Autorin

Die Autorin/ der Autor der Idee hat bislang keine Neuigkeiten zu dieser Idee hinzugefügt.

Kommentar der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung hat bisher keine Antwort zu dieser Idee hinzugefügt.

Ergebnis

3. März 2021

Vielen Dank für Ihre Idee!

Zunächst: Die Gründe für den deutschlandweiten Mangel an Hebammen sind vielfältig. Viele Kreißsäle müssen aufgrund der Personalsituation schließen; Ursachen dafür sind, nach einer bundesweiten Studie, die Arbeitsbedingungen und Belastungen in der Geburtshilfe, welche durch die mangelnde Finanzierung dieser Abteilungen im deutschlandweiten DRG-Abrechnungssystem bedingt ist. Ausgebildete Hebammen stehen also oftmals nicht mehr im Kreißsaal zur Verfügung, sondern sind im Bereich der ambulanten Schwangerenvorsorge tätig, die die Begleitung während der Geburt selbst nicht einschließt. Um diesen Zustand zu verändern, ist die Politik auf Bundesebene gefragt; Hebammenverbände und der Berufsverband der Frauenärzte haben sich diesbezüglich bereits an Gesundheitsminister Spahn gewandt.

Geburtshäuser, in denen freiberufliche Hebammen tätig sind, sind private medizinische Einrichtungen, deren Konzept neben einer fachlich professionellen Begleitung während der Geburt auch eine stationäre medizinische Versorgung nach der Entbindung vorsieht. Diese geht allerdings über den Zuständigkeitsbereich der Stadt Monheim am Rhein hinaus. In Düsseldorf beispielsweise wird das Geburtshaus als gemeinnützige GmbH geführt und über einen Verein unterstützt. Eine Stadtverwaltung kann dies naturgemäß nicht leisten.

Im unmittelbarer Umgebung der Stadt Monheim am Rhein existieren zahlreiche Einrichtungen, in denen Kinder entbunden werden können. Familien, die diesen besonderen Wunsch haben, ist es durchaus zuzumuten, für die Geburt ihres Kindes eine mit angemessenem Aufwand überwindbare Anfahrt in Kauf zu nehmen.

Auch das ehemalige Krankenhaus in Monheim am Rhein hatte übrigens keine Geburtsstation. Eine solche muss eine adäquate medizinische Versorgung gewährleisten können – auch und gerade in Fällen, in denen Komplikationen auftreten und schnelles Handeln gefordert ist. Die Stadtverwaltung wird daher von der Einrichtung und dem Betrieb eines Geburtshauses absehen. Sollten private Träger ein solches in Monheim am Rhein errichten wollen, steht die Stadtverwaltung dem offen gegenüber.

Aktuellste Unterstützungen

Adamczyk

vor 170 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

Ich selbst in einem Geburtshaus entbunden habe und dieses voll und ganz weiterempfehlen kann

Lea Bauer

vor 170 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

1. passt wunderbar zur Hauptstadt der Kinder und zum „Monheimer -Präventionsgedanken“ 2. die vollumfängliche Begleitung und Betreuung der im Geburtshaus tätigen Hebammen den Familien - besonders ...

Anonymer Nutzer

vor 170 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

es eine wunderbare Alternative zum Kreißsaal ist und die Geburt und der ganze Prozess nochmal einen ganz anderen „Charakter“ erhält. Insofern prädestiniert für die „Kinder-Hauptstadt“!

Anonymer Nutzer

vor 180 Tagen
Ich unterstütze diese Idee, weil

Ich diese Idee gut finde.

Die komplette Liste der Unterstützenden einsehen

Kommentare (0)

Kommentare können Sie nur abgeben, wenn Sie angemeldet sind.

Weitere Ideen